G20-Gipfel: Unterricht findet statt

Wenn sich am 7. und 8. Juli die Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer zum G20-Gipfel in Hamburg treffen, müssen sich Hamburgs Bürgerinnen und Bürger auf Beeinträchtigungen einstellen. Wegen der erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen und diverser angemeldeter Protestaktionen und Demonstrationen ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Dennoch stellt die Schulbehörde klar: Während des G20-Treffens gilt in Hamburg die Schulpflicht.

Unterricht und Nachmittagsbetreuung finden grundsätzlich an allen Schulen statt, auch in den Schulen im Umkreis der Sicherheitszone. Nur dann, wenn der Schulweg aufgrund aktueller Vorkommnisse aus Sicht der Eltern für ihr Kind unzumutbar ist, können Eltern ihr Kind kurzfristig vom Schulbesuch abmelden, allerdings – wie sonst auch üblich – nur mit einer konkreten Begründung. Das wäre beispielsweise der Fall, wenn dem Schulbesuch im Zusammenhang mit dem Gipfelgeschehen unüberwindbare Hindernisse entgegenstehen sollten. Eine Abmeldung mehrere Tage im Voraus ist nicht möglich. Schul- oder unterrichtsfrei gibt es ebenfalls nicht, weder für einzelne Klassen noch für ganze Schulen.

(Information aus dem Newsletter der BSB)